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Mögliche Gefahren beim Piercing

Gefahren beim PiercingIn der heutigen Zeit gehört das Piercen zum Normalsten der Welt, es ist Alltag wie shoppen gehen, sich die Haare beim Frisör machen oder auch einfach nur arbeiten gehen. Leider werden dabei oft die allgemeinen Gefahren beim Piercing vergessen oder gar nicht erst beachtet. Wichtig ist es zu wissen, dass man vor dem Piercen keine Medikamente, Koffein, Alkohol oder Drogen nehmen darf, da es schnell den Kreislauf und die Blutgerinnung beeinträchtigen kann. Passiert das, so kann es schwere Folgen mit sich nach sich ziehen.

Wird das Stechen dann auch nicht richtig vorgenommen, so kann es auch dabei zu den unterschiedlichsten Komplikationen kommen. Lokale Schwellungen treten häufig auf, können aber auch schnell wieder abklingen. Lässt man sich Piercings durch den Ohrknorpel stechen, so können schnell und leicht starke Entzündungen auftreten. Der Trigeminusnerv kann bei Piercings in der Nase oder der Augenbraue verletzte werden. Dabei kann es schnell zu Lähmungen in einigen Teilen des Gesichts kommen.

Piercings im Mundbereich, wie ein Zungenpiercing, führen zu Gefahren für Zähne und das Zahnfleisch. Das Zahnfleisch kann besonders bei Piercings in der Lippe oder am Lippenband verletzt und meist so gereizt werden, dass das Zahnfleisch sich auflöst und die Zähne rausfallen können. Lässt man sich ein Piercing im Intimbereich stechen, so kann man durch eine offene Wunde Krankheiten wie HIV oder Hepatitis bekommen. Ist der Schmuck zu dünn, so kann der Körper das Fremdkörperteil einfach ausstoßen. Aber auch der Reiz von außen kann eine Gefahr darstellen, wenn durch außen mit einer Kraft an dem Piercing gezogen wird.

Foto: Viktoriya Govorushch – FotoliaSimilar Posts: